…judgment !
tja, ist schon komisch. man beschwert sich wenns `too easy` läuft und man beschwert sich auch wenn man vor lauter komplikationen keinen durchblick mehr hat. laufen die tage unbemerkt an mir vorbei, fehlt mir die spannung, und kommt mal die zeit wo ich vor lauter input zusammenbreche, frage ich mich warum ich mir das antue.
jetzt zu behaupten, ich wäre an der ganzen sache vorbehaltlos, ohne erwartungen und voller begeisterung rangegangen, wird nichts bringen. zumal ich nach allem was geschehen ist, nicht mehr objektiv beurteilen kann.
das sind ja tolle wörter, objektiv und beurteilen. also, objektiv ist mal gar nichts und beurteilen beinnhaltet das wort urteilen, d.h. ein ganzes teilen, ich urteile über irgendetwas oder jemanden, ich akzeptiere es nicht. teilen ist nicht unbedingt das beste. schon gar nicht wenn man weisst das es zusammengehört.
es liegt wohl in der natur der menschheit zu urteilen. damit weist man jedliche schuld von sich. damit stempelt man etwas oder jemanden ab. teilt es in gut und böse. das es sowas wie gut und böse gar nicht gibt, und schon gar nicht in absoluter form, kann man schnell verdrängen. ist ja klar, es wird ja einem schon in der kindheit beigebracht.
es sollte kein “entweder-oder-denken” geben, viel besser wäre ein “sowohl-als-auch-denken”.
die östliche weisheitslehre sagt, dass das gegenteil von dem, was “wahr” ist, ebenfalls “wahr” ist.
das bedeutet: -nichts ist wahr; alles ist wahr-.
hier existieren keine urteile.
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