Thursday, May 31, 2007
l. borgte mir gestern ein buch und während ich in cafehaus meine achteln trank, waren mir die ersten 80 seiten auch schon bekannt.
wunderschön geschrieben auch wenn die thematik keine leichte kost ist.
hier zwei absätze die mir persönlich gut gefallen haben:
“man sieht das wort vor dem inneren auge, kann es fast mit der zunge berühren, aber man bringt es nicht über die lippen.”
“ihre haltung verrät, dass sie sich als königin ihres reiches fühlt. der park und wir alle hier sind ihr besitz.
himmel und sonne sind ihre gefährten, die sterne ihre gespielen.
sie verbringt den tag mit ihnen und lädt sie manchmal zu einer abendgesselschaft, wenn auch der mond seine aufwartung macht.
auf das wohlwollen gewöhnlicher sterblicher ist sie nicht angewiesen.”
Wednesday, May 30, 2007
……………internetcafes erinnern mich immer an barcelona. damals war ich mehrere male die woche auf der rambla in so nen cafe, und das über wochen. damals haben sie mir auch gleich in der ersten woche die tasche dort gestohlen. jetzt sitzt ich am schwedenplatz im i.net.cafe da meine wohnung das ein paar hundert meter weiter ist, leer steht. sie ist auch nicht mehr lange meine wohnung. sie gehört so gut wie King Ironimus. Ein typ mit vielen probleme der auch noch zusätzlich jede menge probleme macht. nur für sein namen kann er nichts, schuld sind seine hippie.eltern. da hab ichs besser erwischt.
na ja, barcelona…. ist auch schon wieder lange her. die zeit fliesst, verrinnt,…. futsch.
irgendwie lustig, sitz da mit ne riesengrosse reisetasche und hab noch gar kein plan. könnt mich glatt für ein paar tage vertschüssen, habe zeit und keine wohnung. würde auch niemanden bemerken das ich weg bin. na ja, vielleicht würde es l. bemerken wenn ich heut nicht mehr komm, aber auch nur vielleicht.
eigentlich will ich seit längeren nach köln um mister sc zu besuchen. wenn das ganze nicht so komisch wäre. anderseits kein vergleich als wie vor 10jahren. damals war eine verbale kommunikation nicht denkbar. ja ja, die zeit verrinnt,…
muss aufhören, dieses “nichtraucher-schild” und ich vertragen uns nicht so gut.
****li.****
Monday, May 28, 2007
…bis auf weiteres wird hier nichts passieren.
bin grad dabei umzuziehen, und das braucht jede menge zeit.
mfg, c.
Tuesday, May 22, 2007
…es war ein heisser dienstag.nachmittag, ich sass gerade bei meinem eiskaffee und genoss das wetter.
ein kleines mädchen mit einen luftballon, ich schätze sie war 5 jahre alt, näherte sich mir und fing an fragen zu stellen. es fing harmlos an. “wo bin ich?” fragte sie mich. ich antwortete: “du bist hier.” darauf sie: “nein, ich bin nicht hier, ich bin im kindergarten.” ich blieb sturr: “nein, du bist hier.”
sie machte eine kleine pause und startete mit der nächsten frage:”wo ist deine tocher?
“ich habe keine tochter.”
“gar keine, gar nichts?”
“nein, gar nichts”.
es folgte eine pause von ihr und dann ihr schlussstatement.
“du bist arm. sehr arm.”
tja, darüber sollte ich mal nachdenken. vielleicht weiss sie mehr als ich.
Sunday, May 20, 2007
es ist manchmal einfach zu viel. unzählige impulse, tausende informationen, unendliche ablenkungen, unbedeutender kram, kleinscheiss,… . ich werde mit reizen überflutet. auch wenn es am anfang schwer ist damit umzugehen, irgendwann gewohnt man sich dran. so wie man sich irgendwie an alles gewöhnt.
irgendwann gehört es zum alltag und wenn es mal nicht da ist geht dir was ab. deswegen kannst du nie wirklich zufrieden sein.
kleine sachen die dir früher spass und glücklich gemacht haben sind nicht mehr die rede wert. man verlernt es zu schätzen. man verliert den faden zur basis und zu sich selbst.
es scheint dir nicht mehr genug zu sein weil es keine explosion mehr dazu gibt. die enttäuschung überdeckt alles.
das wesentliche geht verloren und du merkst es nicht mal weil du der nächsten sensation nachjagst.
man denkt das alles ein riesen beschiss ist.
wer will schon einsehen das er alleine für sein glück verantwortlich ist und er, wenn er will das es ihm gut geht, sich selber darum kümmern muss.
es gibt kein schicksal, du bist dein schicksal.
Tuesday, May 15, 2007
…eine stimme.
…ein klang der dich augenblicklich aus dem hier und jetzt hinaus.schleudert und dich
in der unendlichkeit hinein.katapultiert. es zerreisst dich in tausend stücke nur um dich dann tausendmal besser zusammen.zu.setzen.
buchstaben werden zu wörter, wörter zu sätze und sätze zur purer melodie.
der nebel vor deinen augen löst sich auf und du schwebst zehn centimenter über den boden.
unbeschreibliche schwingungen knallen auf deinen körper, auf deine gefühle und auf alles was es erwischt. dein blut fliesst schneller, dein puls ist nicht mehr messbar und du bist ruhig mitten in chaos.
die zigarette die du rauchen wolltest, hat sich unbemerkt schon vor ewigkeiten selbst geraucht.
es macht dich gedankenlos. und es schreit nach mehr. du willst alles.
und lange nachdem das gespräch zu ende war, ernährst du dich noch davon.
so könnte es öfters sein.
Tuesday, May 15, 2007
…das wetter heute schreit nach nen bett, einen liebsten zum kuscheln und nen guten film.
und später dann gemeinsam essen und eine flasche rotwein trinken. und noch einen film.
soviel zum tagträumen.
ich bin in der arbeit und träume vor mir hin.
Sunday, May 13, 2007
in deine nähe bin ich ruhig.
meine atmung ist gleichmässig.
ich rede leise und ohne anstrengung.
es fliesst. alles fliesst.
die zeit vergeht unbemerkbar, ich bereue keine sekunde.
kein unangenehmes schweigen zwischen uns.
du redest, ich hör dir zu. ich rede, du hörst mir zu.
wir lachen gern zusammen.
ich sage dir dass ich dich gern hab, einfach so.
keinen hintergedanke, keine erwartung.
in deine nähe bin ich.
nichts denken, spüren.
nichts sagen, fühlen.
nichts glauben, sein.
Thursday, May 10, 2007
… cause a real man knows a real woman when he sees her
… and a real woman knows a real man ain`t afraid to please her.